2. August 2018

Gemeinsam für den Frieden

73 Jahre sind seit den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki vergangen. 92000 Menschen starben sofort, 130000 bis Ende 1945 an den Folgeschäden. Bis heute sind Spätfolgen zu beklagen. Die Atombombenabwürfe am 6. und 9. August 1945 waren die bisher einzigen und sie dürfen sich auch nicht wiederholen.

Am 6. August wollen wir deshalb gemeinsam der Opfer von Hiroshima und Nagasaki gedenken. Unsere Aktion steht unter der Überschrift „Nie wieder Hiroshima“. Um 18.00 Uhr beginnen wir mit einem Friedensgebet an der Altenburger Brüderkirche. Anschließend führt uns ein Spaziergang unter der Losung „Frieden geht“ über den Markt zum Großen Teich, wo wir 19.00 Uhr Kraniche basteln wollen, eine fast weltweite Aktion als Zeichen für den Friedenswillen.

Ab 20.00 Uhr beschließen wir das Gedenken mit einer Buchlesung bei Kerzenschein. Es werden Texte aus dem Buch von Shuntaro Hida „Der Tag, an dem Hiroshima verschwand“ gelesen.

 Die Opfer von Hiroshima und Nagasaki mahnen uns, für eine Welt ohne Atomwaffen zu kämpfen. Noch immer gibt es weltweit rund 15000 Atomwaffen von denen etwa 1800 in ständiger Alarmbereitschaft gehalten werden. Der Einsatz dieser Waffen ist inakzeptabel, ihr Gebrauch würde das Ende der Menschheit bedeuten. Gerade die letzten Monate haben gezeigt, wie schnell eine Situation eskalieren kann.

Wir sind es unseren Kindern und Enkeln schuldig, dass sie in Frieden aufwachsen können. Das gelingt nur, wenn sich alle, denen der Friede wichtig ist, dafür einsetzen. Dazu müssen die Atomwaffen abgeschafft und die Rüstungsspirale gestoppt werden. Es ist notwendig,  menschliche Vernunft walten zu lassen und an den Verhandlungstischen die Konflikte zu lösen. Bomben schaffen keinen Frieden!

Wir laden die Bürgerinnen und Bürger der Stadt aus dem Landkreis und unsere Gäste herzlich ein, sich am 6. August unserer Aktion anzuschließen.

                                                                                         Das  Aktionsbündnis Altenburg

                                                                                          i.A. Barbara Ebert