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Kontakt

DIE LINKE. Kreisverband Altenburger Land
Vorsitzende: Ute Lukasch
Moritzstraße 4
04600 Altenburg

Tel.: 03447 505987

E-mail

rgeschaeftsstelle[at]die-linke-altenburgerland.de

 

Termine

18. November 2017 - 18. November 2018 | 5 Einträge gefunden
Kreisvorstandssitzung
20. November 2017 18:00 – 20:00 Uhr
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KV-ABG Geschäftsstelle Altenburg
Kreisvorstandssitzung
11. Dezember 2017 18:00 – 20:00 Uhr
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KV-ABG Geschäftsstelle Altenburg
Ortsleitung Schmölln
12. Dezember 2017 17:00 – 19:00 Uhr
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KV-ABG Bürgerbüro Ute Lukasch (MdL)
Weihnachtsfeier Ortsverband Altenburg
14. Dezember 2017
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Ortsvorstand Altenburg
14. Dezember 2017 18:30 – 20:00 Uhr
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KV-ABG Geschäftsstelle Altenburg
 
Aktuelles aus dem Kreisverband
14. November 2017 Kreisverband

„Verantwortungslose Finanzpolitik“ – aber von wem?

Reaktion auf den OVZ-Artikel vom 9.11.2017 Der Artikel in der OVZ vom 09.11.2017 zur angeblich verantwortungslosen Finanzpolitik der Landrätin hat uns als Mitglieder des Kreistages und Finanzausschussmitglieder doch sehr nachdenklich gemacht. Nachdenklich darüber, wie vier – Zitat: „führende Kreistagsmitglieder von CDU und SPD“- mit ihrer Verantwortung für die Belange unseres Landkreises umgehen. Zunächst ist schleierhaft, woher so plötzlich die genannten Minussummen kommen. Denn im zuständigen Finanzausschuss lag ein Haushaltsentwurf bisher  Mehr...

 
14. November 2017 KV-ABG/Kreisverband

LINKE Kreistagsfraktion trifft sich zur Klausurtagung

Am vergangenen Samstag traf sich die Kreistagsfraktion DIE LINKE. Altenburger Land im Hotel zur Burg Posterstein, um über die unterschiedlichen Ansprüche und Erwartungen an LINKE Kommunalpolitik zu diskutieren. Dies betrifft den Nahverkehr, technische und kulturelle Infrastruktur, bürgernahe Verwaltung, Schulsanierung oder auch medizinische Versorgung und ein Anspruch an Sicherheit, der über einen zu engen Begriff von sozialer Sicherheit hinausgeht. Bilanz wurde gezogen und die restliche Wahlperiode der Landrätin Michaele Sojka besprochen und e Mehr...

 
8. November 2017 Kreisverband

Gedenken zum 9. November: Antisemitismus weiterhin in Thüringen präsent

Der Kreisverband DIE LINKE. Altenburger Land ruft dazu auf, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Altenburgs und des Landkreises am 9. November, dem Tag der Reichspogromnacht, der Opfer der Nazibarbarei zu gedenken. Ort des Gedenkens ist wie in jedem Jahr die Gedenktafel in der Pauritzer Straße in Altenburg. Beginn ist 16.00 Uhr Anlässlich des geschichtsträchtigen 9. Novembers hebt Susanne Hennig-Wellsow, Landesvorsitzende der Linkspartei in Thüringen, hervor: „Der 9. November steht sowohl für die Überwindung der Teilung Europas in zwei  Mehr...

 
23. Oktober 2017 Kreisverband

Pressemitteilung der Kreistagsfraktion

Aktuelle Meldungen über ein Arbeitstreffen zum Haushalt 2018 bedürfen einiger Richtigstellungen. Dazu erklärt Ralf Plötner, Fraktionsvorsitzender der LINKEN Kreistagsfraktion: „Die Arbeitsberatung am vergangenen Donnerstag war an Lösungen interessiert und nicht an Verzögerung. Es waren mehrere Kreistagsmitglieder anwesend, davon 3 Fraktionsvorsitzende der Fraktionen des Kreistages. Anders als behauptet, wurden sie selbstverständlich eingeladen. Der Vorwurf, dass die Landrätin einer Debatte ausweichen will entzaubert sich schnell, da s Mehr...

 
25. September 2017 Kreisverband

Danke an alle Wählerinnen und Wähler!

DIE LINKE. zieht mit 9,2 % der Stimmen in den neu gewählten Bundestag ein. Damit ist zwar ein zweistelliges Ergebnis knapp verfehlt worden, doch konnte DIE LINKE. über 300.000 Stimmen im Vergleich zu 2013 hinzugewinnen. Für dieses Vertrauen möchten wir uns herzlich bei allen Wählerinnen und Wählern bedanken! Ebenso möchte der Kreisverband Altenburger Land allen Unterstützerinnen und Unterstützern danken, die in unzähligen Stunden und mit viel Engagement und Leidenschaft für DIE LINKE. gekämpft und sich für ihren Direktkandidaten Frank Tempel  Mehr...

 
Pressemitteilungen des Landesverbandes
15. November 2017 Aktuell

Werksschließung bei Coca-Cola Weimar ist schwerer Schlag für die Beschäftigten und ihre Familien

Coca Cola Dosen alt

Susanne Hennig-Wellsow, Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Thüringen, erklärt zu den Plänen des US-Amerikanischen Getränkekonzernes Coca-Cola, das Werk in Weimar zu schließen und 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu entlassen:Der US-Amerikanische Getränkehersteller schließt auf Grund einer langfristigen Strategie sein Werk in Weimar. Neben der Schließung der Weimarer Niederlassung wegen des aktuellen Sparkurses bei Coca-Cola werden sieben weitere "Maßnahmen" verhandelt. Mit Konsequenzen, die bisher vom Abbau von Arbeitsplätzen bis zu Schließungen der Niederlassungen gingen. Seit 2012 hat Coca-Cola seine deutschen Standorte von 60 auf 30 halbiert, darunter auch 17 produzierende. Diese Strategie beinhaltet bis 2020 die Schließung noch weiterer Standorte.Dabei ist die Unternehmensentscheidung zur Produktion von Einwegverpackungen, statt der umweltschonende Mehrwegverpackungen, letztlich Ursache für die Rückgänge im Geschäft und damit ursächlich für die Standortschließungen. Mehr...

 
9. November 2017 Start

Niemals vergessen!

„Es fing nicht mit Gaskammern an. Es fing an mit einer Politik, die vom WIR gegen DIE sprach. Es fing an mit Intoleranz und Hassreden. Es fing an mit der Aberkennung von Grundrechten. Es fing an mit brennenden Häusern. Es fing an mit Menschen, die einfach wegschauten.“ (Unbekannt) Mehr...

 
8. November 2017 Susanne Hennig-Wellsow, Mario Hesselbarth Start

Konservativer Deutungskampf - Carius zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution

"Vor genau 100 Jahren stürmten Russlands Bolschewiken den Zarenpalast. Die Oktoberrevolution brachte enormes Leid, sorgte aber auch für bedeutende Fortschritte über die Landesgrenzen hinaus." (Ina Ruck für tagesschau.de, Quelle: www.tagesschau.de)  So sachlich kann zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution 1917 berichtet werden. Wir erinnern uns an diesem Datum als Linke an ihre historischen Ursachen und weltgeschichtliche Bedeutung, an die mit ihr verbundenen Hoffnungen auf Frieden, soziale Befreiung und Selbstbestimmung der Massen. Wie die Februarrevolution war auch die Oktoberrevolution 1917 zuerst eine Revolution für den Frieden um aus dem Todeskreislauf des Ersten Weltkriegs auszubrechen. Mit ihr verbanden sich große historische Chancen und Leistungen, aber auch tiefe Widersprüche und Irrwege bis hin zum Stalinismus und seinen Opfern. Trotz des emanzipatorischen Erbes wurde der innere Widerspruch zwischen dem avantgardistischen Selbstverständnis der kommunistischen Parteien und dem Anspruch der Massen auf reale Mitsprache und Mitbestimmung im Block der sozialistischen Staaten nie gelöst. Immer wieder gab es zwar Momente der Entspannung, aber der Sieg im Zweiten Weltkrieg oder der Tod Stalins führten nie zur demokratischen Öffnung. Die hieraus resultierende Reformunfähigkeit hat 1989-91 entscheidend zum Ende des Staatssozialismus sowjetischer Prägung beigetragen. Insofern lehrt uns auch die Oktoberrevolutionen 1917: Ohne Demokratie kein Sozialismus! Zu einer Würdigung der Ambivalenzen ist Landtagspräsident Carius - im Sinne oben zitierter Sachlichkeit - offensichtlich nicht in der Lage. Carius, der immerhin einem Neutralitätsgebot verpflichtet ist, verfällt anlässlich der Ausstellungseröffnung "Der Kommunismus in seinem Zeitalter" von Gerd Koenen in den antikommunistischen Duktus eines Konservativen: "Die Oktoberrevolution ist der Ausgangspunkt von über 70 Jahren kommunistischer Diktatur in Russland und der späteren Sowjetunion. Sie setzte sämtlichen Bestrebungen einer Demokratisierung Russlands seit der Abdankung des russischen Zaren ein jähes Ende. Sie war Ausgangspunkt der Polarisierung zwischen Ost und West und Wegbereiter eines millionenfachen Mordens an Andersdenkenden. Ihre dramatischen Folgen für Europa und die Welt dürfen nicht in Vergessenheit geraten." Wer die Polarisierung zwischen Ost und West zurecht beklagt, muss jedoch auch an die Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich bzw. Oben und Unten durch den Kapitalismus allgemein und den Zarismus im Besonderen erinnern. Gerade damit wollte die Oktoberrevolution Schluss machen. Wer die Folgen der Oktoberrevolution auf das millionenfache Morden an Andersdenkenden reduziert, muss sich fragen lassen, was er damit bezweckt. Zurecht wird im Zusammenhang mit der Oktoberrevolution an die Millionen Opfern des stalinistischen Terrors erinnert, keines war gerechtfertigt, jedes einzelne eines zu viel. Die Oktoberrevolution hat das 20. Jahrhundert jedoch negativ wie positiv tief geprägt. Es war die Sowjetunion, die die Hauptlast im 2. Weltkrieg trug und so die Menschheit vor der Barbarei des deutschen Faschismus bewahrte, auf dessen Konto auch die 28 Millionen sowjetischen Opfer des Zweiten Weltkrieges gehen. Erst die Existenz des sozialistischen Lagers nach 1945 hat den Kapitalismus dazu herausgefordert, sich sozial und demokratisch zu reformieren. Seit dem es diese Herausforderungen nicht mehr existiert, erweist sich der nun globalisierte Kapitalismus immer weniger sozial, stehen gegenwärtig selbst die Demokratie und die bürgerlichen Freiheiten angesichts des in Europa und der Bundesrepublik zunehmenden Rechtsextremismus und Rechtspopulismus wieder infrage.  Mehr...