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Bedauern um den Verlust eines jungen Menschen

Am letzten Freitag fand ein minderjähriger somalischer Flüchtling in Schmölln auf tragische Weise den Tod. Der junge Mann war offensichtlich sehr verzweifelt, so dass er seinem jungen Leben ein Ende bereitete. Tiefe Bestürzung löste dieser Freitod in Schmölln und bei den Behörden aus. Auch mich bewegt es sehr, dass ein bei uns hilfesuchender Flüchtling offensichtlich keinen anderen Ausweg sah.

Die Spekulationen rund um dieses tragische Ereignis finde ich unmenschlich, schließlich ist ein sehr junger Mann, fast noch ein Kind, verstorben. Wie verzweifelt muss ein Mensch sein?

Die ganze Energie, welche in die verbreiteten Gerüchte und Halbwahrheiten gesteckt wurde, sollte eher zur Verbesserung der Situation aller Menschen genutzt werden. Eine intensive Aufarbeitung der Vorfälle und die Beantwortung der Frage nach dem „Warum“ sind jetzt wichtig, um Wiederholungen vermeiden zu können.

Vielen Dank an die Helfer vor Ort und an alle Menschen, welche in wirklicher Trauer dieses Unglück betrachten. Dank auch an das Betreuungspersonal, das sicher noch in vielen Gesprächen in der Wohngruppe, den schmerzlichen Tod verarbeiten wird.

An Alle, die im Nachgang der Meinung waren und sind – ob in den sozialen Netzwerken oder auf der Straße – dieses Unglück zur Hetze, zu rassistischen Äußerungen und zu Unmenschlichkeit missbrauchen zu müssen, sei nur gewünscht, dass niemals einer ihrer Angehörigen diesen Weg in den Tod wählt.

Im Rathaus in Schmölln liegt ein Kondolenzbuch aus, in welchem mitfühlende Bürgerinnen und Bürger einen letzten Gedanken an den jungen Mann schreiben können. Ich werde dies am Donnerstag vor der Stadtratssitzung tun. Sofern die Eltern des Somaliers gefunden werden können, soll dieses Buch helfen, den Schmerz ein ganz klein wenig zu lindern.

Ute Lukasch, Kreisvorsitzende


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