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Foto: www.klinikum-altenburgerland.de

Michaele Sojka

Für uns ist das Altenburger Klinikum politische Chefsache...

LESERBRIEF an die OVZ zum Artikel  "Später Korb vom neuen Chef" vom 1. Dezember 2012

Sehr geehrter Herr Neumann,
Zum heutigen OVZ-Artikel nur soviel:

Natürlich können in einer Stellenbesetzung, wie gerade in unserem Klinikum geschehen, vertragsfähige Kandidaten aussteigen. Aber hier liegen tiefergehende Gründe vor, dass zumindest mailen mir derzeit Insider. Daher denke ich, dass es hier auch dringend politischen Handlungsbedarf gibt. Das kommunale Krankenhaus ist unser größter Arbeitgeber und deshalb muss es endlich Chefsache werden!

Ein kompetenter und zunächst überzeugter Mediziner, wie Prof. Dr. Dirk Uhlmann, sagt nicht grundlos ab. Fehlende Konzepte und Perspektiven für die Profilierung des Klinikums erscheinen ausschlaggebender. Und das zeigt auch die Chefarztsuche für Anästhesie und Gefäßchirurgie. Davon hängt eine Menge ab: Wirtschaftlichkeit des Klinikums und im wesentlichen die Aufrechterhaltung der Qualität gegenüber unseren Patienten. GERA, BORNA und GLAUCHAU sind nicht weit. Und das Spannungsfeld MVZ ist bereits ausreichend dargestellt worden.

Die Geschäftsführung sollte sich fragen:
Was hätten wir im Bewerbungsverfahren besser machen können und nicht, welche Schuld trägt der Bewerber. Das ist Einstieg in den Misserfolgskreislauf.
Welche Verantwortung trägt der Aufsichtsrat? Auch hier sollten Fachleute vertreten sein.

Für uns ist unser Altenburger Klinikum politische Chefsache. Und die Karten werden hoffentlich bald neu gemischt!

Danke für Ihr Interesse am Thema
Ihre Michaele Sojka