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Diana Gloeckner/Martin Richter

DIE LINKE unterstützt Protest gegen Rechts

Erneut wollen am kommenden Samstag wieder Hunderte Neonazis in Gera zum so genannten "Rock für Deutschland" kommen. "Rechtsrock, das ist der Soundtrack zu Mord und Totschlag. DIE LINKE unterstützt auch an diesem Wochenende wieder den Protest, Abgeordnete der LINKEN werden vor Ort sein", sagt Bodo Ramelow, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.

 
Mit Rechtsrock rekrutieren Neonazis ihren braunen Nachwuchs, die Lieder rufen zu Hass auf. "Der Protest dagegen ist notwendig, aber auch die Zuständigen vor Ort müssen aktiv werden und sich einem der zentralen Nazi-Events entgegen stellen", unterstreicht Knut Korschewsky, Landesvorsitzender der LINKEN in Thüringen.
 
In Gera war es in den letzten Jahren im Vorfeld des "Rock für Deutschland" immer wieder auch zu Gewalt gegen Büros demokratischer Parteien gekommen. Jüngst hatten Unbekannte mit Sprengmitteln die Scheiben des Büros der LINKEN in Gera schwer beschädigt.
 
"Unser Aufruf, sich neuen und alten Neonazis friedlich in den Weg zu stellen, gilt allen Demokraten. Wir wollen in Gera deutlich machen, dass wir Rechtsextremisten nicht die Straßen und Plätze überlassen. Gemeinsam zeigen wir menschenverachtender Propaganda und braunem Ungeist die rote Karte", unterstreicht Bodo Ramelow


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